Wie kann die digitale Transformation und neue Technologien demokratisch, inklusiv und verantwortungsvoll gestaltet werden? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigte sich die 6. Fachkonferenz des Clusters Integrierte Forschung am 18. und 19. Juni 2026 in Düsseldorf.
Im Fokus standen zentrale Fragen rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, offene Wissenschaft und partizipative Technikentwicklung.
Ein Highlight war die Keynote von Prof. Dr. Hendrik Heuer (CAIS Bochum/Bergische Universität Wuppertal), der in seinem Vortrag an konkreten Beispielen aus der Praxis veranschaulichte, wie Vertrauen in KI durch Transparenz, Kontrolle und Co-Creation hergestellt werden kann.
Im sich anschließenden Science Café präsentierten die Projekte des dritten Teilclusters ihre Forschungsergebnisse, Tools und Handlungsempfehlungen in interaktiven Formaten. Die Teilnehmenden konnten Demonstratoren testen, z.B. den AI Ethics Guru, ein interaktives Tool zur systematischen Berücksichtigung ethischer Fragestellungen im Kontext von KI-Entwicklung oder ein Spiel, das sich mit den Potentialen und Herausforderungen der Gestaltung inklusiver und barrierefreier partizipativer Forschungsprojekte drehte. Außerdem bestand viel Raum, um mit den Forschenden in den direkten Austausch treten.
Die Konferenz unterstreicht einmal mehr: Integrierte Forschung schafft wichtige Räume für den Dialog zwischen den Wissenschaften und der Gesellschaft. Aus diesem Dialog und der Reflexion entstehen wertvolle Impulse für demokratische und menschenzentrierte digitale Innovationen.
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