Das Projekt INPART ist auf der „PartWiss 26“ in Berlin mit dem Workshop „Partizipation für alle – die Beteiligung von Menschen mit Behinderung in partizipativer Forschung und Technikentwicklung“ vertreten.
Partizipative Forschung und Technikentwicklung stehen vor der Herausforderung, sehr heterogene Zielgruppen zu haben. In einer inklusiven Gesellschaft sollten marginalsierte Gruppen Gehör finden können und das nicht nur, wenn es um technische Entwicklungen geht, die speziell für diese Zielgruppen entwickelt wurden. Darum sollten behinderte Menschen nicht nur dann Berücksichtigung finden, wenn sie explizit als Zielgruppe benannt sind, sondern in allen Bereichen der Technikentwicklung partizipativ eingebunden werden.
Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen des Workshops soll das partizipative Modell, das im Rahmen des Forschungsprojekts INPART entwickelt wurde spielerisch weiterentwickelt werden. Im Projekt wurden Technikentwicklungsprojekte daraufhin untersucht, ob und wie inklusive partizipative Forschung möglich war und welche Strukturen für eine erfolgreiche Beteiligung behinderter Menschen nötig waren. Sowohl Barrierefreiheit als auch der Umgang mit gesellschaftlicher Marginalisierung und Diskriminierung spielen dabei eine zentrale Rolle für gelungene Partizipation. Aus diesen Ergebnissen wurden Empfehlungen für partizipative Forschung abgeleitet, die spielerisch anhand von Karten und einem Brettspiel vorgestellt werden.
Der Workshop findet am Donnerstag, 19.11.2026 von 15 bis 16 Uhr statt.
Die PartWiss ist die zentrale Konferenz zur Vernetzung und Stärkung von Partizipation und Wissenschaft in Deutschland und findet vom 18. bis zum 20. November in Berlin statt.



